Mit sofortiger Wirkung hat Barbara Stockem ihre Funktion als Sprecherin der kfd-St. Donatus aus persönlichen Gründen aufgegeben und ist auch aus dem Leitungsteam ausgeschieden.
Wir danken ihr sehr für ihren Einsatz in den letzten zwei Jahren und wünschen ihr alles Gute.
Für die Zeit der Vakanz bis zu den Neuwahlen im Frühjahr 2027 sind einige Beisitzerinnen in das Leitungsteam berufen worden, die das verbleibende Team in ihrer Arbeit unterstützen wollen. Darüber hinaus sind interessierte Frauen willkommen, die mitgestalten und sich einbringen möchten, herzlich willkommen.
Ansprechpartnerin für die Zeit der Vakanz wird Barbara Verholen sein.
Sie kann bei Fragen zu Veranstaltungen oder zur Mitgliedschaft in der kfd unter der Tel. Nr.: 0241/562453 oder per E-Mail erreicht werden (Mail schreiben).
Mit dieser Regelung können wir auch weiterhin in unserem pastoralen Raum eine Gemeinschaft von Frauen sein, die Gottesdienste vorbereitet und feiert, die kreativ ist, Geselligkeit lebt und sich immer wieder einsetzt für eine geschlechtergerechte Kirche und Gesellschaft – ein lebendiger Ort von Kirche für Frauen.
„Starke Frauen haben viele Gesichter“, so haben wir diese Wortgottesfeier überschrieben. Im Gottesdienst tanken wir neue Kraft für unseren Alltag, denken dabei aber auch an alle, denen die täglichen Herausforderungen zur schweren Last werden, die sie beugt und wo Hilfe nötig wird.
Der kfd-Diözesanverband Aachen unterstützt die Kurberatung im Bistum Aachen und ruft anlässlich des Muttertags zu Spenden auf unter dem Motto: „Statt Blumen KRAFT SCHENKEN“.
Schon kleine Beiträge können viel bewirken:
10 € beträgt die Zuzahlung für einen Kur-Tag
20 € kosten Gummistiefel oder Badebekleidung für ein mitreisendes Kind.
40 € ermöglichen einem Elternteil mit Kind, an einer Freizeitaktivität am Kurort teilzunehmen.
Kfd Diözesanverband Aachen e.V.
Bankverbindung: Pax-Bank Aachen
IBAN DE53 3706 0193 1019 652013
Verwendungszweck: Kurberatung Bistum Aachen
Danke für Ihre Spende!
In den ersten Jahrhunderten nach Christus war noch klar, dass Junia eine Frau war, die Paulus im Jahr ca. 55 nach Christus in seinem Brief an die Römer in der Grußliste erwähnte und damit zum Ausdruck brachte, dass sie als Apostelin – als Botin bzw. Gesandte der Gemeinde eine ganz besondere Bedeutung und Funktion in einer frühen christlichen Gemeinde hatte.
Erst im Mittelalter änderte ein Mönch den Namen Junia in den männlichen Namen Junias um, da es ihm unmöglich schien, dass Paulus eine Frau als Apostelin bezeichnet hatte. Viele hundert Jahre hielt sich diese Auffassung und Junia schien als Frau und Apostelin unsichtbar und vergessen zu sein. Erst 1914 stellte der Dominikanermönch Marie-Joseph Lagrange Nachforschungen an und stieß darauf, dass Junia sowohl sprachlich im biblischen Originaltext als auch in der Geschichte der ersten Jahrhunderte als Frau genannt wurde. Doch erst 1977 wurde diese Erkenntnis durch die theologische Forschungsarbeit von Bernadette Broten bekannt und daher findet man Junia als Frau jetzt auch wieder in den aktuellen Bibelübersetzungen. Seitdem ist Junia ein Beispiel dafür, wie sehr ein patriachales, männerdominiertes Weltbild sowohl die Kirchengeschichte, als auch das Kirchenbild geprägt hat. Die Katholische Frauengemeinschaft hat deshalb nicht nur ihre Mitgliederzeitschrift in Junia umbenannt, sie veranstaltet auch seit einigen Jahren rund um den Junia-Gedenktag, den 17. Juni verschiedene Aktionen, wie z.B. den Predigerinnentag, an dem in einigen Gemeinden Frauen predigen.
Wir wünschen Ihnen allen einen schönen Monat Mai mit Blick auf starke Frauen, die es immer schon gab und auch heute noch gibt und die sich für Gleichberechtigung in Kirche und Gesellschaft einsetzen.