10 Jahre Columbarium St. Donatus

Ein herzliches Dankeschön

Collage Rückblick Jubiläum 2026 (c) GDG Forst-Brand
Collage Rückblick Jubiläum 2026
Datum:
Di. 21. Juli 2026
Von:
Webmaster

Am 12. Juni 2026 - auf den Tag genau 10 Jahre nach der feierlichen Einsegnung des Columbariums - bildete ein eindrucksvolles Konzert des Musikvereins Hahn den klangvollen Auftakt für ein abwechslungsreiches und berührendes Jubiläumswochenende im Columbarium. Die Musik erfüllte den Raum mit Leben, Freude und Dankbarkeit und bewegte Musiker wie Zuhörer gleichermaßen.

Mit einem Wortgottesdienst unter dem Leitgedanken „Ein Ort, der trägt“ begann am 13. Juni eine festliche Matinée. Musikalisch besonders gestaltet durch Kantor Ralph Leinen an der Orgel und Judith Quinker an der Oboe durften wir gemeinsam mit vielen Wegbegleitern und Wegbegleiterinnen dankbar auf 10 Jahre zurückblicken, die von Erinnerung, Trost, Hoffnung und vielen wertvollen Begegnungen geprägt sind.

Die Künstlerinnen GertrudAnna Wyden und Amélie Esterházy standen im Anschluss an die Matinée interessierten Besuchern mit spannenden Einblicken in ihre beiden fest installierten Kunstwerke im Columbarium Rede und Antwort. Wer noch keine Gelegenheit hatte, sich die Installationen „Aufgehobensein“ und „Pendulum“ anzusehen, ist jederzeit herzlich eingeladen.

Das Erzähltheater „Vogelfern und Schattengleich“ entführte am 14. Juni Besucherinnen und Besucher mit seinen Geschichten rund um Leben, Abschied und Hoffnung für eine Stunde in eine andere Welt. Besinnliche und heitere Momente wechselten sich ab und eröffneten neue Perspektiven auf die großen Fragen des Lebens. Ein sanfter und berührender Ausklang eines rundum gelungenen Wochenendes.

Am 20. Juni nahmen sich 15 Teilnehmerinnen die Zeit, den eigenen Quellen von Stärke, Trost und Hoffnung nachzuspüren. Unter der sympathischen und fachkundigen Leitung von Mirjam Verspuij (Lebens- und Trauerbegleiterin und Kunsttherapeutin) entstanden in einer intensiven Atmosphäre kreative Arbeiten und bereichernde Gespräche.

Alle Veranstaltungen hatten eines gemein: Sie nahmen die in den ringsum angeordneten Kapellen beigesetzten Menschen mit hinein in die Gemeinschaft der Lebenden. So waren die Verstorbenen „dabei“ und nahmen teil - in einem Raum für Erinnerung, Trost und Hoffnung - an einem Ort der trägt.

Und eines wurde in den letzten Wochen spür- und erlebbar: Das Columbarium konnte nur aus zwei Gründen zu dem Ort werden, zu dem es in den vergangenen 10 Jahren geworden ist …
Weil so viele Menschen mit ihren Begabungen, Professionen und Charakteren zum Gelingen beigetragen haben und es bis heute tun - und weil Angehörige der Verstorbenen diesen Ort als letzte Ruhestätte annehmen und ihn für sich und ihre Liebsten wählen. Das Columbarium kann also nur deshalb tragen, weil es selbst von so vielen Menschen getragen wird.

Dafür sagen wir von Herzen DANKE!

Wer auch im weiteren Verlauf unseres Jubiläumsjahres Interesse an unseren Veranstaltungen hat, ist herzlich eingeladen, auf unsere Veröffentlichungen im Pfarrbrief, auf unserer Homepage www.columbarium-aachen.de, in Aushängen, Flyern und Plakaten zu achten.

Ganz besonders legen wir Ihnen unsere Ausstellung „Ein Ort der trägt - Stimmen der Angehörigen“ ans Herz, die Sie das ganze Jahr über im Columbarium besuchen können. Ausgewählte Aussagen von Menschen, die ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit dem Columbarium mit uns geteilt haben, geben berührende Einblicke, was dieser Ort für Viele geworden ist. Unser herzlicher Dank gilt allen, die uns haben Anteil nehmen lassen und damit dieser Ausstellung ihre Stimme gegeben haben.


Nicola Terstappen, Jutta Borkens und Eva-Maria Jansen